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STECKLENBERG


... liegt inmitten ausgedehnter Obstplantagen am Nordrand des Harzes.

 


Blühende Obstbäume sind ein besonderer Anzie- hungspunkt

Ruine der Lauenburg


Modell der Lauenburg im Kurpark
Besonders im Frühjahr wenn die Obstbäume blühen, zieht der Ort zahlreiche Besucher an. Ein besonderer Höhepunkt ist das Osterfeuer. 1996 war das Osterfeuer fast 35 m hoch und wurde mit einem Eintrag in das Guiness-Buch der Rekorde geehrt.
Der Ort war schon immer an einem interessanten Handelsweg gelegen. Zwei Burgen entwickelten sich in unmittelbarer Nähe. Die Gründungszeit der Lauenburg geht wahr- scheinlich auf das 11. Jh. zurück. Seit dem 14. Jh. verfällt sie jedoch. Von der Ruine hat der Besucher einen tollen Blick auf das Harzvorland. Die Stecklenburg wurde etwas später gegründet und war bis in das 18. Jh. bewohnt. Haupterwerbszweig der Bürger waren Obstanbau und Bierbrauerei. Das alte Brau- haus befindet sich heute am Kurpark. Es wurde 1913 zum Herrenhaus der Familie Bussche-Streithorst umgebaut, war später Gemeindehaus, Bibliothek, Kindergarten und Post.
Der Kurpark selbst wurde neu gestaltet und erhielt den Naturparkpreis 2000. Besonders wurde die Gestaltung unter Einbeziehung der evang. Kirche gewürdigt. Das Großmodell der Lauenburg und die Riesenrutsche begeistern besonders die Kinder.
1770 wurde die Calcium-Quelle im Röhrengrund entdeckt. Sie diente im 19. Jh. als Heilwasser und Lebenselexier. 1938 erhielt Stecklenberg die Anerkennung als Kurort. Heute besinnt man sich wieder auf die alten Traditionen. Das Umfeld der Quelle wurde neu hergerichtet und es finden wieder Konzerte unter anderem des Stecklenberger Männerchor's statt.

Ausflugsziele sind u.a. :

Quedlinburg mit Domschatz

Blankenburg mit Barockgarten

Halberstadt mit Dom und Domschatz

Wernigerode mit Schloß und Rathaus

Thale mit Hexentanzplatz und Harzer Bergtheater

der Brocken mit der Brockenbahn

Im Stecklenberger Wappen wird sym- bolisch auf die charakteristischen Merk- male des Ortes hingewiesen. Seit Gene- rationen umgeben Kirschplantagen den Ort. In Anlehnung an den Steinbruch der dem Dorf lange Zeit Arbeit und Einkom- men bot wurden in die untere Schildhälfte Steinhauerwerkzeuge gesetzt . Wesent- lich für Stecklenberg ist der Bezug zu den Burgen, der im Zinnenschnitt zum Aus-druck kommt. Die Farbe Grün deutet den Bezug zur landschaftlichen Umgebung an.

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