Er ist in Quedlinburg
und ist seine merkwürdigste Sehenswürdigkeit.
Im Jahre 986 wurde dort ein Marienkloster gegründet, von der Reichsäbtissin
Mathilde, im Auftrag von Otto dem Dritten. Von der Klosterkirche im anatolisch
- syrischen Stil, sind nur noch Reste zu finden.
Das "Städtchen" Münzenberg entstand nach Aufhebung des
Klosters, am Ende des 16. Jahrhunderts. Dort wohnte ein buntes "Volk",
Musikanten und fahrende Gesellen, mit eigenen Ehr - und Eigentumsbegriffen.
Heute gibt es noch zahlreiche Anekdoten davon.
Nun gibt es noch die "Zwergenlöcher", die sich bisher der Deutung
nach Alter, Zweck und Urheberschaft entziehen. Es sind von Menschenhand geschaffene
großzügige Höhlen und Gänge.
Heute ist das Wahrzeichen des Münzenbergs eine riesige Esse der ehemaligen
Klosterbäckerei.
Vom 30 m hohen Münzenberg mit seinen ca. 60 Minihäusern hat man
einen wundervollen Blick auf Schloß und Stadt.