Rappbodetalsperre:
Zwischen Trautenstein und Wendefurth liegt die Rappbodetalsperre. Sie besteht aus dem Vorbecken
Rappbode, die Hassel Vorsperre, die zentrale Rappbodetalsperre und die Talsperre
Wendefurth sowie das Pumpspeicherbecken Wendefurth.
Der Bau begann 1952 und endete 1959. Die Talsperre hat eine Höhe von 106 m und ein Fassungsvolumen von 109,08 Mio m³ Wasser. Sie dient der
Trinkwasserversorgung, dem Hochwasserschutz und unterstützt die Energiegewinnung.
Die wohl härteste Bewährungsprobe hatte sie im April 1994 zu bestehen. Es gab überdurchschnittliche
Niederschlagsmengen, dazu kamen noch vom 12. und 13. April starke Niederschläge, so dass der Vollstau erreicht wurde.
Alle anderen Talsperren des Systems hatten ebenfalls den Höchststand erreicht und liefen über.
Talsperre Königshütte:
In der Nähe von Elbingerode befindet sich die Talsperre Königshütte. Sie hat einen Stauraum für 1,2
Millionen m³ Wasser. Der Bau begann 1939 und wurden 1943 infolge des Krieges eingestellt. Im März 1952 begannen die
Fortführungsarbeiten und 1956 war der erste Probestau. Die Talsperre dient in erster Linie der Überleitung des Wassers aus dem
Einzugsgebiet der Bode in die Rappbodetalsperre.
Wendefurter Talsperre:
Sie entstand in der Zeit von 1957 bis 1966 und befindet sich in der Nähe von Blankenburg.
Der erste Einstau war aber erst 1967. Mit einer Höhe von 43 m bildet sie den Abschluss des Bodetalsperresystems und ist die
einzigste, die nicht für die Trinkwasserbereitstellung genutzt wird. Ihre Hauptaufgabe dient ausschließlich dem
Hochwasserschutz. Das Fassungsvermögen von 9,2 Mio m³ wird nur während des Hochwassers in Anspruch genommen.
Da sie nicht der Trinkwassergewinnung dient, bietet sich dem Erholungssuchenden die Möglichkeit des Wassersports.
Ruderboot, Kanu und Tretboot laden zum Erkunden der idyllischen Gegend ein.
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