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Teufelsmauer - eine Felsformation im nördlichen Harzvorland
Teufelsmauer - eine Felsformation im nördlichen Harzvorland Der Teufel vom Teufelsberg

Von weither sichtbar befindet sich im nördlichen Harzvorland eine Felsformation: die Teufelsmauer. Von Blankenburg nimmt sie ihren Verlauf über Weddersleben und Rieder bis nach Ballenstedt. Besonders auffällige Erhebungen, herausragende Einzelfelsen, tragen Einzelnamen wie zum Beispiel die "Adlersklippen" oder das "Hamburger Wappen".

Teufelsmauer - eine Felsformation im nördlichen Harzvorland Teufelsmauer - eine Felsformation im nördlichen Harzvorland Teufelsmauer - Hamburger Wappen
In grauer Vorzeit versuchten sich die Menschen diese auffälligen Felsformationen erklärbar zu machen, so rankten sich viele Mythen und Sagen rund um die Teufelsmauer. Schon früh erkannten die Menschen die Besonderheiten der Teufelsmauer, sodass diese bereits 1833 vom damaligen Stadtrat unter besonderen Schutz gestellt wurde. Seit 1935 steht die Teufelsmauer bei Weddersleben unter Naturschutz und zählt somit zu den ältesten Naturschutzgebieten Deutschlands überhaupt.
Teufelsmauer - eine Felsformation im nördlichen Harzvorland

Auf einer Länge von 20 Kilometern erstreckt sich die Teufelsmauer in 3 sichtbaren Abschnitten von Ballenstedt bis Blankenburg.

Mit den "Gegensteinen" beginnt sie, fortgesetzt wird sie südlich von Weddersleben bis Warnstedt.

Die Felsformationen "Köngigstein", "Mittelsteine" und "Papensteine" sind hier auf einer Länge von 2 Kilometern zu sehen.

Bei Timmenrode und Blankenburg kann man das "Hamburger Wappen" und den "Heidelberg" sehen.

Teufelsmauer - eine Felsformation im nördlichen Harzvorland

Mit den schönen Felsformationen "Großvater" und "Großmutter" wird die Teufelsmauer fortgesetzt.

Die Teufelsmauer weist einige Lücken auf, die in der Eiszeit durch gewaltige Gletscher und Flüsse abgetragen wurden.

Mit dem Mittelstein (185,2 m ü NHN) und dem "Königstein" (184,5 m ü NHN) erreicht die Teufelsmauer ihre höchsten Erhebungen und liegt damit etwa 50 Meter über dem Bodetal.

Mit ausgeschilderten Wegen lädt die Teufelsmauer zum Wandern ein.

Teufelsmauer - eine Felsformation im nördlichen Harzvorland

Ein besonders schöner Wandersabschnitt verläuft vom "Hamburger Wappen" bis zum "Großvaterfelsen", auch der "Löbbeckestieg" genannt.

Die Teufelsmauer ist mit reicher Flora gesegnet, hier wachsen: Silbergras, Sand-Thymian, Berg-Sandglöckchen und Karthäusernelken, sodass die Teufelsmauer mit Hinweisschildern als Naturschutzgebiet gekennzeichnet ist.

Größere Abschnitte der Teufelsmauer sind zum Klettern freigegeben, diese Bereiche sind zur Führung der Wanderer mit Barrieren gesichert.

Sage zur Teufelsmauer (eine Variante)

Einst stritten sich der Teufel und Gott um den Besitz eines Gebietes im Harz. Das fruchtbare Flachland sollte Gott behalten, dem Teufel war das erzhaltige Harzgebirge zugedacht. Aber zur Bedingung war ausgemacht, dass der Teufel bis zum ersten Hahnenschrei am Morgen eine Grenzmauer erbauen müsse.

Am Harzrand fing er an, die Mauer zu bauen. Einen einzigen Stein hatte der Teufel noch in der Hand, um die Mauer fertig zu setzen. Nun trug es sich zu, dass eine Frau aus Cattenstedt mit einem Korb und einem Hahn darin, früh am Morgen zum Markt wollte, um den Hahn zu verkaufen. Im Morgengrauen passierte es, dass die Frau plötzlich über einen Stein stolperte. Daraufhin steckte der aufgeschreckte Hahn seinen Kopf aus dem Korb und fing kräftig an zu Krähen. Wütend, über die umsonst getane Arbeit, zerschlug der Teufel mit dem letzten Stein in der Hand die Mauer.

Bis heute stehen die Bruchstücken davon im nördlichen Harzvorland, auch Teufelsmauer genannt.

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