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Kyffhäuser - Burgruine und Denkmal
 
Die Burgruine:

Sie entstand entstand Ende des 11. bis Anfang des 12. Jahrhunderts und wurde kurz nach ihrer Fertigstellung, bei den Kämpfen im Jahre 1118, vollständig zerstört und kurze Zeit später wieder aufgebaut.

 
Dies dauerte vermutlich mehrere Jahrzehnte und reichte bis in die Regierungszeit von Kaiser Friedrich I. (Barbarossa) hinein. In dieser Bauphase erhielt die Burg ihre heutigen Ausmaße. Sie bestand aus drei miteinander verbundenen Burgen, die Unterburg, Mittelburg und Oberburg. Die Oberburg war das größte der drei Festungsbauwerke.

Die Reichsburg Kyffhausen besaß eine gigantische Größe, mit einer Länge von mehr als 600 Meter und eine Breite von ca. 60 Meter. Damit war sie eine der größten Burganlagen in Deutschland. Nach dem Tod des Stauferkaisers Friedrich II. im Jahre 1250 setzte der Niedergang der kaiserlichen Zentralgewalt ein. In Folge wurde die Reichsburg Kyffhausen zum Spielball in Machtkämpfen der regionalen Fürsten und wechselte häufig ihren Besitzer, die nicht willens oder in der Lage waren, die notwendigen Erhaltungsarbeiten durchzuführen. So verlor sie immer mehr an Bedeutung und verfiel allmählich. Im 15. Jahrhundert war die einstmals prächtige Reichsburg nur noch eine Ruine.

In den folgenden Jahrhunderten wurden mehrfach Steine der Burgruine als Baumaterial für Gebäude in den umliegenden Orten verwendet. Ein Steinbruch im Bereich der Mittelburg zerstörte diese fast vollständig.

 

 
Das Denkmal:

Das Denkmal befindet sich im Kyffhäusergebirge auf dem Gipfel des Burgbergs. Sie erreichen das Denkmal, indem Sie es von einem der umliegenden Orte aus erwandern oder mit dem Auto anreisen. Für diesen Fall stehen Ihnen unterhalb der Denkmalanlage mehrere großflächige Parkplätze zur Verfügung.

 

Die insgesamt 81 Meter hohe Denkmalanlage besteht aus dem von drei Terrassen umgebenen Denkmalturm, dem Schloßhof Barbarossas mit der steinernen Barbarossafigur sowie dem 10 Meter hohen kupfernen Reiterstandbild Wilhelm I..

Der Turm wird von einer 6,60 Meter hohen deutschen Kaiserkrone abgeschlossen die Sie nach über 247 Stufen, bis oben hin, erreichen können. Vom Turm aus haben Sie eine herrliche Sicht auf die umgebende Landschaft.

Eine besondere Attraktion ist der in Handarbeit in den Felsen getriebene 176 Meter tiefe Brunnen. Er war jahrhundertelang verschüttet und wurde in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts wieder freigelegt.

 

 
Das Gebirge:

Das Kyffhäusergebirge, auch kurz "Kyffhäuser" genannt, liegt südlich des Harzes im Bundesland Thüringen. Mit einer Fläche von 60 Quadratkilometern ist es das kleinste Mittelgebirge Deutschlands.

 
Das Kyffhäusergebirge erhebt sich ca. 300 Meter. Der höchste Berg ist der Kulpenberg mit einer Höhe von 473 Meter über dem Meer. Das Gebirge steigt von Süden her sanft an und fällt nach Norden steil ab. Schon aus großer Entfernung ist das monumentale Kyffhäuser-Denkmal auf dem Burgberg zu sehen. Durch das Kyffhäuserdenkmal, die Barbarossa-Sage und das beide umgebende Beziehungsgeflecht ist das Kyffhäusergebirge in ganz Deutschland bekannt.

Abseits der Touristengebiete gibt es im Kyffhäusergebirge viele schöne Täler und Höhenzüge mit einer artenreichen Tier- und Pflanzenwelt. Im "Kyffhäuser" gibt es außerdem etwa 40 Höhlen. Die größte davon ist die Barbarossahöhle.

 
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