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Naturschutzgebiet "Dicke Tannen"
 

Schon 1770 als "alte Bäume", bei Hohegeiß, erwähnt!

 

Eine Rarität im Harz sind alte Bäume. Eine ganze Gruppe steht am Hang des Wolfbachtales. Diese Kostbarkeit wurde schon von Dichtern gerühmt.

Es sind die stärksten und höchsten Fichten (Rot-Tannen) in deutschen Wäldern. Baum- veteranen sind in den Harzkarten als Naturdenkmäler gekennzeichnet.

Sie bieten auch malerische Reize. Gerade alte Wetterbäume sind moosbewachsen und kurios geformt.

Hohe Tanne
Dicke Tanne

Der Naturfreund sucht sie auf, um die geschichtsträchtige Vergangenheit des Harzwaldes zu erlauschen.

Für frühe Völker war die Tanne ein Baum von außergewöhnlicher magischer Kraft, sie galt als Sinnbild der Stärke und Hoffnung.

Warum sind sie so selten?

Forstämter haben wirtschaftliche Aufgaben und sind nicht nur die Wächter des Naturparkes. Der Wald wird laufend verjüngt. So müssen die alten Bäume weichen, wenn die Umgebung nachgewachsen ist.

Es gibt aber Hänge und Schluchten, wo die Abfuhr sehr erschwert ist, wie in alter Zeit im Wolfsbachtal.

Die Rinde dieser Fichten ist so stark gewachsen, dass die Bäume gegen den Befall durch den Borkenkäfer unempfindlich geworden sind. Kein normales Sägegatter konnte sie zersägen. Schließlich wurden die "Dicken Tannen" eine Sehenswürdigkeit.

Hohe Tannen
Was steckt hinter der Sehenswürdigkeiten

1893 wurde alles vermessen. Auf 4 Hektar Wald standen 114 Stück Riesenbäume, man errechnete ein Durchschnittsalter von 260 Jahren. Die Bäume waren damals schon 36 bis 48 Meter hoch. Ihr Inhalt ergab 24 bis 28 Festmeter. Der größte Durchmesser war 120 Zentimeter. 1927 standen noch 96 Stämme, die anderen hatten ihre Standfestigkeit verloren und waren umgestürzt. Der höchste Baum war 55 Meter hoch, der größte Durchmesser lag bei 1,39 Meter, der größte Umfang bei 4,35 Meter und der größte Inhalt bei 28 Festmeter. Heute haben die bis zu 50 Meter hohen Fichten schon mal eine Umfang über 5 Meter. Gute Standortbedingungen begünstigen das Wachstum der Bäume ganz besonders, wie z.B. der vorhandene Tonschieferboden.

Dicke Tannen
Gestürzte Tanne Was geschieht mit den "Dicken Tannen"

Auch die umgestürzten Recken bilden ein imposantes Bild.

Die Waldungeheuer kann man nicht leicht überklettern.

So wurde schon mal eine kleine Brücke über einen wegversperrenden Stamm gebaut. Sie ist inzwischen mit dem morschen Stamm verwittert.

Seit etwa 20 Jahren wurde die Tanne in ihrem gesamten mitteleuropäischen Verbreitungsgebiet sehr stark geschädigt, es wurde vom "Waldsterben " gesprochen.

Nach der Reduktion der Schwefelemmission hat sich die Tanne etwas erholt.

Gestürzte Tannen
 
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