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Wernigerode "Die Bunte Stadt am Harz"
 
Wernigerode Wappen
Die "Bunte Stadt am Harz", so nannte der Schriftsteller und Heidedichter Hermann Löns die Stadt einst. Diese wohlwollende und werbetaugliche Bezeichnung hat sich längst etabliert und das zu Recht: Wer zum ersten Mal in die überschaubare Kreisstadt in Sachsen-Anhalt kommt, staunt über die vielen ansehnlichen Fachwerkbauten, die sich über die Jahrhunderte erhalten haben.
 
Rund um den Marktplatz stehen die Häuser noch wie im Mittelalter, als Wernigerode am Nordrand des Harzes schnell an Bedeutung gewann, Stadt- und Zollrecht bekam und zeitweilig sogar Hansestadt wurde. Wichtigster Blickfang ist auch heute noch das Rathaus mit seinem Schieferdach inklusive Erkerchen mit Uhr, zwei ausgesprochen spitzen Türmchen, einer breiten Treppe und der rot leuchtenden Fachwerkfassade.
 
Rathaus von Wernigerode
Das historische Rathaus Gebaut als Spelhus (Spielhaus), wurde es 1277 erstmals erwähnt. Doch vorher schon soll es den Grafen von Wernigerode als Dinghaus gedient haben, und bis zum Ausgang des Mittelalters wurde das Haus als herrschaftliches Gemeindehaus genutzt. In der ersten Hälfte des fünfzehnten Jahrhunderts wurde das Haus abgerissen, und auf seinem Kreuzgratgewölbe ein zweistöckiges Gebäude aus Bruchsteinmauerwerk errichtet. Zwischen den Jahren 1494 und 1498 wurde unter der Leitung von Andreas Sprengel ein Fachwerkgeschoß auf dem massiven Unterbau errichtet. Den Schaugiebel gestaltete Thomas Hilleborch, deren Sohn Simon in Jahren 1539 bis 1544 das Gebäude und die Fassade ergänzt hat. Das Rathaus ist mit 33 Holzfiguren verziert, unter denen Jungfrauen, Jünglinge, Heilige und andere Figuren zu finden sind.
Höhepunkte der vielfältigen Veranstaltungen sind das Rathausfest und die Schloßfestspiele. Dank der idealen Lage eignet sich Wernigerode als günstiger Ausgangspunkt für Ausflüge, Wandertouren und eine erlebnisreiche Fahrt mit den Harzer Schmalspurbahnen durch die einmalig schöne Landschaft oder hinauf zum Brockengipfel.
Wernigerode bei Nacht
 
Rathaus Wernigerode

Schloss Wernigerode

Und so kommt es nicht selten vor, dass vor dem Rathaus schon die Hochzeitsgäste Spalier stehen, während Braut und Bräutigam durch die schwere Eichenholztür treten. Neben dem Wohltäterbrunnen, der munter auf dem Markplatz vor sich hin plätschert und an verdiente Bürger der Stadt erinnern soll, wartet dann die Hochzeitskutsche, und ein Leierorgelspieler sorgt für Musik. Wer im Rathaus nicht gleich heiratet, macht zumindest meist ein Foto: Wernigerode beansprucht mit der bunten Fachwerk-Fassade eines der beliebtesten Motive der Harzregion für sich.
Das Wernigeröder Schloss

Das Schloß Wernigerode war ursprünglich eine mittelalterliche Burg, die den Weg der deutschen Kaiser des Mittelalters auf ihren Jagdausflügen in den Harz sichern sollte. Eine erste Burganlage wurde im ersten Viertel des 12. Jahrhunderts über der Stadt Wernigerode errichtet. Diese Anlage hat im laufe ihrer Geschichte verschiedene durchgreifende Änderungen miterlebt.

 
Gegen Ende des 15. Jahrhunderts gab es einen starken Ausbau im Stil der Spätgotik, wovon noch 2 vorhandene Vorhangbogenfenster im Schloßinnenhof Zeugnis ablegen. Im Laufe des 16. Jahrhunderts wurde die Burg zu einer Renaissancefestung umgebaut. Auch hiervon können Sie noch Zeugnisse wahrnehmen. Im 30jährigen Krieg schwer verwüstet, begann Graf Ernst zu Stolberg-Wernigerode im späten 17. Jahrhundert mit dem barocken Umbau der Burgreste zu einem romantischen Residenzschloß in Form einer Rundburg.
Schloss Wernigerode
Der kometenhafte politische Aufstieg des Grafen Otto zu Stolberg-Wernigerode, der ihn ab 1867 zum ersten Oberpräsidenten der preußischen Provinz Hannover, später zum deutschen Botschafter in Wien und schließlich zum Stellvertreter Bismarcks als Vizekanzler des Deutschen Reiches und stellvertretenden preußischen Ministerpräsidenten werden ließ, ist der Grund für den großen historischen Umbau, der ab 1862 bis 1883 vorgenommen wurde.
Schloß Wernigerode

Schloß Wernigerode

Das Schloß wurde dadurch zu einem Leitbau des norddeutschen Historismus. Der Architekt Carl Frühling schuf in diesem Stil ein beeindruckendes Schloßensemble von großer Fernwirkung und im Innern von immensem Detailreichtum. Als "Märchenschloss" bestaunt, ist es schon seit 1930/31 als Museum zugänglich.


Weitere Infos bezüglich Öffnungszeiten und Eintrittspreise hier:
Link "Schloss-Wernigerode"

 
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